13. August 2023
Seenot
nd alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe. Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein. Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen.
Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See. Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht. Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!
Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und sie traten in das Boot und der Wind legte sich.
Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!
Gedanken zum Text
Die Jünger Jesu geraten in dem Evangelium in Seenot, sie befürchten zu ertrinken. Manchmal haben wir im Alltag vielleicht auch das Gefühl vor lauter Aufgaben im Stress unterzugehen. So wie Petrus plötzlich vor dem starken Wind erschrak und begann zu zweifeln, kennen wir es auch, dass wir an uns selbst, an unseren Fähigkeiten und den Entscheidungen, die wir treffen müssen, zweifeln. Manchmal bleibt kaum Zeit für sich selbst, man gerät immer mehr in „Seenot“.
Ich bin zuversichtlich, dass Jesus immer für mich da ist, auch wenn ich ihn mal nicht sehe oder spüre. Ich kann mich immer darauf verlassen, dass er mir die helfende Hand reicht, um mich vor dem Ertrinken zu bewahren.