Die Berge unseres Lebens – und der Berg der Verklärung
Mt.17, 1-19
Foto: Bild von Ralf Ruppert auf Pixabay
01. März 2026
Die Berge unseres Lebens – und der Berg der Verklärung
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elíja und redeten mit Jesus. Und Petrus antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elíja. Noch während er redete, siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie und siehe, eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürchteten sich sehr. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht! Und als sie aufblickten, sahen sie niemanden außer Jesus allein. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemandem von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist!
Gedanken zum Text
Jeder von uns geht im Alltag immer wieder einen Berg hinauf.
Manchmal sind es neue Aufgaben, manchmal Projekte, manchmal Situationen, die uns herausfordern.
Der Weg verändert sich dabei ständig:
Manches geht leicht, manches dauert lange, und manches ist richtig beschwerlich.
Aber wir gehen weiter, Schritt für Schritt.
So wie wir unsere Berge besteigen, so gehen auch Petrus, Jakobus und Johannes mit Jesus auf einen hohen Berg hinauf.
Dieser Berg ist kein Zufall.
Jesus führt sie bewusst dorthin, denn der Berg steht in der Bibel für die Nähe zu Gott.
Auf dem Berg Tabor zeigt sich Jesus in seiner Herrlichkeit — ein Moment, in dem die Jünger spüren:
Gott ist da, und er geht mit uns.
Auch in unseren Projekten und Aufgaben gibt es solche Momente.
Wenn wir den Gipfel erreichen, wenn wir das Gipfelkreuz sehen, dann wissen wir:
Wir haben es geschafft.
Der Weg war vielleicht anstrengend, aber oben wird der Blick weiter, klarer, heller.
So wie die Jünger Jesus verklärt sehen, so erleben auch wir manchmal kleine Lichtblicke, die uns Mut machen.
In diesem Sinne wünsche ich euch, dass die Berge, die ihr in der kommenden Zeit besteigen müsst, nicht zu beschwerlich werden.
Und dass ihr den Gipfel und das Gipfelkreuz gut erreicht — mit dem Vertrauen, dass Gott auf jedem Schritt mitgeht.